Angekommen…in einer ganz anderen Welt

Hallo ihr Lieben,

lang ist es her, dass ich mir die Zeit genommen habe, hier etwas zu posten, aber die letzten Wochen waren unheimlich aufregend, der Zeitplan vollgestopft mit verrückten Orientierungsveranstaltungen (nein, School Spirit ist definitiv nicht mein Ding) und die Gelegenheiten ein paar hübsche Bilder zu knipsen eher rar.

 

Dafür melde ich mich jetzt 🙂 Das Leben in den „Dorms“ ist – interessant, wenn man die letzten Jahre alleine in einer schönen und geräumigen Wohnung (inkl. sauberem Bad) verbracht hat 😉 Allerdings kann ich mich wohl glücklich schätzen, denn meine Mitbewohnerin ist noch nicht aufgetaucht und somit kann ich mich im ganzen Zimmer ausbreiten ohne auf jemanden Rücksicht nehmen zu müssen, während bei einigen meiner Freundinnen der Zickenkrieg schon im vollen Gange ist.

 

Diese Woche gingen auch die Vorlesungen los und ich muss sagen, es bereitet mir unheimlich viel Spaß – demnächst darf ich sogar als Tutor ein kleines German Lab betreuen – woohooo! Ich freue mich, aber auch sonst habe ich meinen Zeitplan ordentlich vollgestopft, damit gar nicht erst Langeweile aufkommt. Gestern haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht und waren Bowlen, ab nächster Woche gehen Kletter- und Turbokick-Kurs (Mischung aus Kickboxen und Tanz) los, am Wochenende gehen wir Segeln und machen eine Kajakexkursion zu den Apostle Islands.

 

Das Kleinstädtchen Superior (20.000 Einwohner) selbst hat leider nicht so viel zu bieten, aber glücklicherweise ist Duluth nicht allzu weit entfernt. Vom Busfahren kann ich allerdings nur abraten!!! Der Bus kommt 1 x pro Stunde, jedoch nicht zu der Zeit, die auf dem Fahrplan angegeben ist, sondern wann er will. Da man umsteigen muss, verpasst man in der Regel den Anschluss-Bus und darf nochmal eine Stunde warten – das würde back home in Germany sehr wahrscheinlich nicht passieren ^_^ auch sonst mahlen die Mühlen hier recht langsam, sei es an der Kasse bei Walmart oder auf den Baustellen… An das neue Tempo muss ich mich erstmal gewöhnen.

 

Und es gibt leider auch bad news: Mein Handy ist weg, ich bin also derzeit weder per Whatsapp noch über meine amerikanische Rufnummer zu erreichen 😥

 

Ich werde mich jetzt demnächst zum Abendessen in die Cafeteria begeben und versuchen einen großen Bogen um Fritten und Burger zu machen, die es hier nebenbei bemerkt so gut wie JEDEN Tag gibt >.<

Seid lieb gegrüßt, ihr in der Heimat Gebliebenen!

 

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Ein Gedanke zu “Angekommen…in einer ganz anderen Welt

  1. Liebe Tanja, schreib bitte mal wieder was. 😉 Die Bilder sind super schön! Schön, dass du viel zu tun hast, da kann auch kein Heimweh aufkommen. Liebe Grüße aus O. 🙂

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